Der Stadtteil
Wettbergen – Lage, Bebauung, Menschen
Wettbergen liegt am südwestlichen Rand Hannovers an der Grenze zu Ronnenberg und Hemmingen. Der historische Dorfkern rund um die Kirche und die alten Hofstellen ist in Teilen erhalten und steht unter Erhaltungsschutz. Ab den achtziger Jahren wurden umfangreiche Neubaugebiete erschlossen, überwiegend mit Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhauszeilen, ergänzt durch Geschosswohnungsbau. Das Wettberger Holz und die angrenzende Feldmark prägen den ländlichen Charakter, und die Nähe zur Leinemasch macht den Stadtteil für Familien attraktiv. Die Anbindung erfolgt über die Stadtbahn, die im Stadtteil endet, sowie über die Straßen Richtung Ronnenberg und Empelde. Die Bewohnerschaft besteht überwiegend aus Eigentümerhaushalten mit Kindern, dazu die alteingesessene Dorfbevölkerung. Das Sicherheitsbedürfnis ist ausgeprägt, die Bereitschaft zu investieren ebenfalls – Einbruchschutzberatung macht in Wettbergen einen deutlich größeren Anteil unserer Arbeit aus als in den innenstadtnahen Stadtteilen.
Bekannte Orte im Stadtteil: Wettberger Holz · Alter Dorfkern Wettbergen · Wettberger Kirche · Leinemasch · Stadtbahn-Endhaltestelle Wettbergen
Schließtechnik vor Ort
Was in Wettbergen tatsächlich verbaut ist
Im Dorfkern finden sich Haustüren aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert mit Buntbartschlössern und frühen Zylinderschlössern, teils in Fachwerkbauten mit unregelmäßigen Zargen. Diese Schlösser sind mechanisch einfach, laufen aber nach Jahrzehnten trocken und werden schwergängig – die häufigste Ursache für abgebrochene Schlüssel. In den Neubaugebieten der achtziger und neunziger Jahre sind Kunststoff- und Aluminiumhaustüren mit früher Mehrfachverriegelung Standard, bei den jüngeren Bauten moderne Fünffachverriegelungen mit Pilzkopfzapfen, häufig mit Sicherheitszylindern nach DIN. Der Wohnungsbestand ist damit sicherheitstechnisch überdurchschnittlich. Die entscheidende Schwachstelle liegt anderswo: Bei freistehenden Häusern mit Garten sind Terrassentüren und Erdgeschossfenster an der uneinsehbaren Rückseite der Haupteinstiegsweg. In den Neubaugebieten sind diese Elemente häufig mit dem Standardbeschlag der Bauzeit ausgestattet und nicht nachgerüstet.