Der Stadtteil
Kleefeld – Lage, Bebauung, Menschen
Kleefeld liegt im Osten Hannovers zwischen der Eilenriede, Groß-Buchholz und Kirchrode. Der Stadtteil entwickelte sich ab dem späten 19. Jahrhundert als bürgerliches Wohnquartier am Rand des Stadtwaldes und hat diesen Charakter bewahrt. Prägend sind Wohnhäuser der Jahrhundertwende, Villen und Stadthäuser der Zwischenkriegszeit sowie Nachkriegsbebauung in guter Qualität, ergänzt durch neuere Mehrfamilienhäuser. Der Anteil an Grün ist hoch, die Bebauung überwiegend locker. Die Kirchröder Straße bildet die Hauptachse, die Anbindung über Stadtbahn und den Bahnhof Kleefeld ist gut. Die Bewohnerschaft ist bürgerlich geprägt, mit hohem Anteil an älteren Eigentümern, Freiberuflern und Familien; die Fluktuation ist niedrig, die Wohndauer hoch. Für unsere Arbeit heißt das: verhältnismäßig wenige Notöffnungen wegen verlorener Schlüssel, dafür überdurchschnittlich viele Einsätze wegen klemmender Altschlösser und ein hoher Anteil an Einbruchschutzberatung.
Bekannte Orte im Stadtteil: Eilenriede · Kirchröder Straße · Bahnhof Kleefeld · Annastift · Tiergartenstraße · Kleefelder Kirche
Schließtechnik vor Ort
Was in Kleefeld tatsächlich verbaut ist
In den Häusern der Jahrhundertwende und der Zwischenkriegszeit finden sich massive Türblätter mit einem Riegelpunkt, ursprünglich Buntbartschlösser, heute meist mit Profilzylindern nachgerüstet. Die Beschläge sind teils original und schützenswert. Diese Schlösser laufen ohne Pflege trocken und werden schwergängig – die häufigste Ursache für abgebrochene Schlüssel in Kleefeld. In den Nachkriegsvillen und den neueren Objekten sind Haustüren mit Mehrfachverriegelung Standard, teils mit Sicherheitszylindern und Schutzbeschlägen. Der Bestand ist damit sicherheitstechnisch gut, was die Haustüren betrifft. Die Lücke liegt wie in allen Villenlagen an der Rückseite: Terrassentüren und Erdgeschossfenster zur Gartenseite, häufig mit dem Beschlag aus dem Baujahr, dazu Nebeneingänge zur Eilenriede hin. Gerade die rückwärtigen Zugänge zum Stadtwald sind fast immer schlechter gesichert als die Haustür und liegen vollständig uneinsehbar.