Der Stadtteil
Vinnhorst – Lage, Bebauung, Menschen
Vinnhorst liegt im Norden Hannovers zwischen dem Mittellandkanal und der Stadtgrenze zu Langenhagen. Der Stadtteil hat einen dörflichen Ursprung, der an der alten Ortsmitte und an einzelnen Hofstellen noch ablesbar ist, wurde aber im 20. Jahrhundert planmäßig durch Wohnsiedlungen erweitert. Prägend sind heute Ein- und Zweifamilienhäuser aus den fünfziger bis achtziger Jahren mit Gärten, ergänzt durch neuere Reihenhauszeilen und punktuellen Geschosswohnungsbau. Der Mittellandkanal bildet die südliche Grenze und ist zugleich beliebtes Naherholungsziel. Die Anbindung erfolgt über die Stadtbahn und die Vinnhorster Straße. Die Bewohnerschaft ist überwiegend eigentumsorientiert und langjährig ansässig, mit hohem Anteil älterer Haushalte und nachrückenden jungen Familien, die Häuser übernehmen oder umbauen. Die Grundstücke sind vergleichsweise groß, die Bebauung locker. Für uns bedeutet das: viel Beratung zu Einbruchschutz, weil freistehende Häuser mit Garten das klassische Einbruchsprofil erfüllen.
Bekannte Orte im Stadtteil: Mittellandkanal · Vinnhorster Straße · Alter Ortskern Vinnhorst · Kanalufer-Wege · Bahnhof Vinnhorst
Schließtechnik vor Ort
Was in Vinnhorst tatsächlich verbaut ist
Die Haustüren in Vinnhorst spiegeln das Baujahr des Hauses. In den Fünfziger- und Sechzigerjahre-Häusern sind noch viele originale Holzhaustüren im Einsatz, oft mit einem einzelnen Einsteckschloss und einem Zylinder ohne besonderen Schutz – sicherheitstechnisch der schwächste Bestand im Stadtteil. Ab den achtziger Jahren wurden Kunststoff- und Aluminiumtüren üblich, häufig bereits mit Mehrfachverriegelung, allerdings in einer frühen Bauform ohne Schwenkriegel. Bei den Sanierungen und Neubauten der letzten zwanzig Jahre sind moderne Fünffachverriegelungen mit Pilzkopfzapfen Standard, teils mit motorischem Antrieb und Fingerprint. Ein Punkt, der in Einfamilienhausgebieten unterschätzt wird: Die Haustür ist oft das best gesicherte Element am ganzen Haus, während Terrassentür, Kellerfenster und Garagentür deutlich zurückfallen. Über achtzig Prozent der Einbrüche in solchen Lagen erfolgen nicht über die Haustür, sondern über die Rückseite des Gebäudes.